Ich finde die Angewohnheit schön, sich bei Zeiten die Dinge aufzuschreiben, über die man sich im Alltag freut und die einen glücklich machen. Deswegen möchte ich das „Lieblingsmomente“ Format auf meinem Blog einführen. An jedem Monatsende werde ich euch zeigen, was mich zum Schmunzeln gebracht hat und welche Erlebnisse ich sehr geschätzt habe. Es macht einem bewusst, wie viele schöne Seiten das Leben hat, wenn man sie nur sieht und dafür dankbar ist. Die kleine Optimistin in mir feiert dieses Beitragsformat sehr und hofft, dass es euch bisschen mit Lebensfreude ansteckt. Gerade in Zeiten, auf denen in der Welt so einiges los ist, was nicht in die Kategorie schöne Dinge fällt, zahlt es sich besonders aus, alles zu zelebrieren, was einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Expedition Happiness

Ein Film, der mein Fernweh wieder einmal neu beflügelt hat und mir gleichzeitig klar gemacht hat, wie schön nach Hause kommen ist. Eine außergewöhnliche Idee, wunderschöne Naturaufnahmen, zwei Menschen – mit für mich tollen Lebenseinstellungen, tolle Musik und eine Portion Abenteuer. Wie könnte ich diesen Film nicht toll finden? Wir haben ihn uns im Kino angeschaut und dort haben sowohl die Bilder, als auch die Musik, all ihr eindrucksvolles Potential präsentiert. Für alle, in denen auch ein kleines Abenteuerkind steckt und die sich über viel Natur freuen – schaut, schaut:

Mogli

Direkt passend zum Film: der Soundtrack von Expedition Happiness. Selima Taibi alias „Mogli“, die Teil von Expedition Happiness war, hat auch die Musik dazu verfasst. Seit dem ich im Kino war, spiele ich ihr Album Wanderer rauf und runter. In mir löst die Musik unglaubliche Entspannung aus und ich komme ins Träumen. Besonders, wenn ich sie während des Schreibens höre.

Poetry Slam

Im Mai war ich bei zwei Poetry Slam Veranstaltungen und ich habe mich verliebt. Dass ich mich gerne mit Worten beschäftige und eine kleine Poesie Affinität habe, war mir schon immer klar. Warum dabei Poetry Slam noch nie meinen Weg gekreuzt hat, weiß ich nicht. Aber diesen Monat hatte ich zwei wundervolle Abende, bei denen ich sehr mutigen Menschen dabei zuschauen durfte, wie sie ihre Texte vor großem Publikum vorgetragen haben. Es war inspirierend, lustig und ich habe mitbekommen, dass Graz eine wirklich große Poetry Slam Community hat – es werden also bestimmt nicht meine letzten Verantsaltungen gewesen sein.

Wirtschaftsgeist Workshop

Die Karl-Franzens Universität bietet jedes Jahr zwei Mal einen Workshop an, bei dem Studierende aus den unterschiedlichsten Studienfächern, gemeinsam mit Jungunternehmen, an deren Start-ups arbeiten. Das ganze nennt sich Wirtschaftsgeist Workshop. Die Start-ups präsentieren noch nicht gelöste Probleme ihrer Idee und in Gruppen werden dann, in der Diskussion und im Ausstausch, Lösungen dafür gesucht. Erstens, tolles Networken und zweitens, ein super inspirierender Tag, nachdem man Lust hat, alles, was einem durch den Kopf geht, sofort in die Tat umzusetzen.

Das Cafe am Rande der Welt

Wer sich durch ein paar Beiträge, beziehungsweise durch die Rubriken auf meiner Seite geklickt hat, weiß, dass ich mich gerne und manchmal zu sehr, mit den philosophischen Fragen des Lebens auseinandersetze. Das Buch Das Cafe am Rande der Welt hat dieses Bedürfnis wiedereinmal befriedigt und im Bezug auf viele Dinge ein Umdenken ausgelöst. Der Anfang des Buches spricht mich nicht so sehr an, weil ich gerne direkt ins Philosophieren starte, aber die Botschaft hinter der Geschichte, regt zum Nachdenken an und kann den ein oder anderen Stein ins Rollen bringen. War bei mir zumindest so. An alle Hobby-Philosophen: Empfehlung!

Happy

Durch Zufall bin ich auf die Dokumentation Happy gestoßen. Nachdem ich an einem entspannten Abend zwei Beiträge zum Thema Plastikmüll gesehen habe und etwas deprimiert war, musste ich meinen Geist mit etwas Fröhlichem füttern. Sie ist auf Netflix zu finden und ich hatte danach ein breites Grinsen im Gesicht und fühlte mich bis oben hin voll, mit Lebensweisheiten, die glücklich machen. So viel wahre Worte, die Bewusstsein schaffen für das, was wichtig ist.

Denkt gerne auch an all die Kleinigkeiten, die euch im letzten Monat glücklich gemacht haben und schreibt es mir in die Kommentare. Freu mich auf die #goodvibes.

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